Asylrecht und Identitätsprobleme von Eziden-Kurden

von Lutz Brade

Die Veranstaltung ist von Pro Asyl unterstützt.

08_pa_logo_claim_4c

 

In den Räumlichkeiten der Ezidischen Akademie referierte Herr Rechtsanwalt (RA) Freckmann am 18.07.2011 über das Thema ‚Die Asylrechte und Identitätsprobleme von Eziden/Kurden in Deutschland‘.

In Deutschland leben Menschen aus vielen Staaten. Bei der Einreise als Flüchtlinge/Asylbewerber in die BRD sollten die ‚wahre Identität‘ einer Person und das Herkunftsland offengelegt sowie die vorhandenen Dokumente wie Geburts-, Heiratsurkunde und Personalpapiere vorgelegt werden. Falsche Angaben zur Person und zum Herkunftsland erschweren die Zuweisung eines Aufenthaltstitels sowie – wenn erwünscht – die Zuerkennung der deutschen Staatsangehörigkeit. Bei Fragen zu den gen. Komplexen sollten erfahrene Ras konsultiert werden. Sie können Akteneinsicht nehmen, beraten und Vorschläge zur Lösung von Problemen machen. Ras unterliegen der Schweigepflicht.

Zur Erlangung eines dauerhaften Bleiberechts in Deutschland wird die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben empfohlen. Kinder/Jugendliche sollten z.B. Kindergärten und KITAS, regelmäßig die Schule besuchen, Schulabschlüsse machen, eine Berufsausbildung/ein Studium absolvieren und sich in Verbänden/Vereinen engagieren; für Erwachsene sind angemessene Kenntnisse der deutschen Sprache und von den Sozialsystemen unabhängige Einkommen erforderlich.

Zur Erlangung eines dauerhaften Aufenthaltstitels wurden von Herrn RA Freckmann die wichtigsten Punkte in dem folgenden Text festgehalten:

asylrecht

 

Unterstützen Sie uns